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31. Mai 2026 · 🇨🇭 Schweiz
Schweizer ID-Karte Foto Vorschriften 2026 – alle Regeln
Du brauchst ein neues Foto für deine Schweizer Identitätskarte und willst sichergehen, dass es beim Termin im Ausweiszentrum nicht abgelehnt wird? Hier findest du alle Vorgaben von fedpol auf einen Blick: Format, Hintergrund, Kopfgrösse, Ausdruck, Beleuchtung und die Frage, ob du das Foto online erstellen darfst.
ID-Foto für die Schweiz online erstellen – ab CHF 4.99
35×45 mm, fedpol-konform, kostenlose Vorschau. Kein Abo – du zahlst erst nach der Prüfung.
Der fedpol-Standard: gleich wie Reisepass
Ein wichtiger Fakt vorweg: Das Foto für die Schweizer Identitätskarte (ID-Karte) folgt exakt demselben Standard wie das Foto für den Schweizer Reisepass (Pass 10). fedpol (Bundesamt für Polizei) als zuständige Stelle für die Ausweisdokumente setzt für beide Dokumente dieselben biometrischen Anforderungen.
Das bedeutet für dich: Wenn du ohnehin beide Dokumente beantragst – was sich wegen des günstigen Kombi-Angebots lohnt – brauchst du nur ein einziges konformes Foto. Auf www.schweizerpass.admin.ch kannst du den Antrag für beide Dokumente gemeinsam einleiten.
Der Schweizer Standard basiert auf dem ICAO-Standard (Doc 9303), der auch für europäische Reisepässe gilt. Das macht das Format kompatibel mit vielen anderen Dokumenten – ein Vorteil, wenn du zum Beispiel auch ein Schengen-Visum für ein Drittland benötigst.
Die Identitätskarte selbst ist für die meisten Reisen innerhalb des Schengen-Raums ausreichend. Sie ist kompakter als der Reisepass und passt in die meisten Portemonnaies. Das Foto-Format ist trotzdem identisch; ein Foto, das für die ID gilt, gilt auch für den Pass.
Bitte beachte: Prüfe die aktuellen Vorgaben immer bei fedpol (www.schweizerpass.admin.ch) oder deinem kantonalen Ausweiszentrum, da sich Anforderungen ändern können.
Format und Masse im Detail
Alle Massvorgaben für das Schweizer ID-Karte-Foto auf einen Blick:
| Anforderung | Vorgabe | |---|---| | Bildformat | 35 × 45 mm | | Gesichtshöhe (Kinn bis Scheitel) | 32–36 mm (ca. 70–80 % der Bildhöhe) | | Kopfposition | Frontal, gerade, nicht geneigt oder gedreht | | Auflösung (digitaler Upload) | Mindestens 600 dpi empfohlen | | Aktualität | Max. 6 Monate alt, aktuelles Aussehen |
Warum die Gesichtshöhe entscheidend ist
Das häufigste Ablehnungsmerkmal bei selbst erstellten Fotos ist nicht der Hintergrund, sondern die falsche Kopfgrösse. 32–36 mm Gesichtshöhe klingt technisch, bedeutet aber konkret: Dein Gesicht muss auf dem 45 mm hohen Bild grob drei Viertel einnehmen. Zu weit oben abgeschnitten oder zu klein und weit unten → abgelehnt.
ID Wizard prüft diesen Parameter automatisch beim Hochladen und zeigt dir die korrekte Ausschnittposition an. So weisst du vor dem Kauf, ob dein Selfie passt.
Hochformat ist Pflicht
Das Foto ist immer im Hochformat (35 mm breit, 45 mm hoch). Querformat-Fotos werden nicht akzeptiert. Bei digitalen Uploads prüft das fedpol-Portal oder das kantonale Ausweiszentrum das Seitenverhältnis; ein falsches Verhältnis führt direkt zur Ablehnung.
Schweizer ID-Foto: alle Masse automatisch geprüft
Lade ein Selfie hoch – ID Wizard überprüft Format, Gesichtshöhe, Hintergrund und Beleuchtung nach fedpol-Standard. Kostenlose Vorschau vor dem Kauf.
Hintergrund, Beleuchtung, Schärfe
Hintergrundfarbe
Der Hintergrund muss einfarbig hell sein – idealer Weise rein weiss, aber auch ein sehr helles Grau wird akzeptiert. Konkret verboten sind:
- Farbige Hintergründe (blau, beige, grau-dunkel, etc.)
- Gemusterte oder strukturierte Hintergründe (Tapete, Vorhang, Wand mit Schatten)
- Hintergründe, die farblich zu nah an der Kleidung sind
Beleuchtung und Schatten
Das Foto muss gleichmässig ausgeleuchtet sein. Schatten im Gesicht, auf einer Seite oder hinter dem Kopf auf dem Hintergrund sind Ablehnungsgründe. Empfehlungen:
- Bei natürlichem Licht möglichst diffus (bewölkter Tag) fotografieren.
- Kein Gegenlicht (Fenster im Hintergrund).
- Kein harter seitlicher Schatten durch starke Einzellichtquelle.
Wer ein Smartphone benutzt, sollte das eingebaute Blitzlicht ausschalten. Ein direkter Blitz erzeugt harte Schatten auf der Wand hinter dem Kopf und betont Hautunregelmässigkeiten. Stattdessen einfach etwas mehr natürliches Licht suchen.
Schärfe und Bildqualität
Das Foto muss scharf und farbecht sein. Keine Filter, keine Bearbeitungsspuren, keine pixeligen oder weichgezeichneten Aufnahmen. Rote Augen sind unzulässig. Das Bild muss auf Fotopapier gedruckt sein, wenn du es physisch einreichst – normales Druckerpapier ist nicht akzeptiert, weil es nicht die nötige Farbtiefe und Oberflächenqualität hat.
| Fehler | Konsequenz | |---|---| | Falscher Hintergrund | Ablehnung am Schalter | | Schatten im Gesicht | Ablehnung | | Unscharfes Bild | Ablehnung | | Rote Augen | Ablehnung | | Bild älter als 6 Monate | Ablehnung |
Gesicht, Ausdruck, Haare, Accessoires
Ausdruck und Blick
- Neutraler Ausdruck, Mund geschlossen, entspannte Gesichtszüge.
- Kein Lächeln (weder offen noch dezent geschlossen), keine hochgezogenen Augenbrauen.
- Augen offen, Blick direkt in die Kamera.
- Kein Blinzeln, keine Augen halb geschlossen.
Wer Schwierigkeiten hat, einen wirklich neutralen Ausdruck zu halten, kann einen kurzen Moment die Augen schliessen, tief ausatmen und dann in die Kamera schauen – das entspannt die Gesichtsmuskulatur und vermeidet den oft unbeabsichtigt angespannten Ausdruck vieler Ausweisfotos.
Brille
fedpol empfiehlt, keine Brille zu tragen. Reflexe auf den Gläsern oder Augen, die durch Fassung oder Gläser verdeckt werden, führen zuverlässig zur Ablehnung. Auch entspiegelte Gläser sind kein Schutz gegen Reflexe in bestimmten Lichtsituationen. Getönte oder verspiegelte Gläser sind grundsätzlich nicht erlaubt.
Haare und Kopf
- Haare dürfen das Gesicht nicht verdecken, vor allem nicht Augen, Augenbrauen oder Wangen.
- Lange Haare über die Schultern sind kein Problem.
- Der Kopf soll die Kamera gerade anschauen – kein Kippen, Drehen oder Senken.
Kopfbedeckung und Schmuck
- Kopfbedeckungen sind nur aus religiösen oder medizinischen Gründen erlaubt. Das Gesicht muss vollständig sichtbar sein (Stirn bis Kinn, Wange bis Wange).
- Dezenter Schmuck (Ohrringe, dünne Kette) ist in der Regel kein Problem, solange er Gesichtspartien nicht verdeckt.
- Keine Haarbänder oder Accessoires, die auffällig sind oder Teile des Gesichts abschatten.
Do & Don't: Ablehnungsgründe auf einen Blick
Diese Übersicht fasst zusammen, was bei der Bildprüfung am Schalter oder bei der automatischen Vorab-Prüfung im fedpol-Portal zur Ablehnung führt. Nutze sie als schnelle Checkliste, bevor du dein Foto einreichst.
| Merkmal | Erlaubt | Nicht erlaubt | |---|---|---| | Hintergrund | Weiss oder sehr hellgrau, gleichmässig | Farbig, gemustert, Schatten | | Ausdruck | Neutral, entspannt | Lächeln, Stirnrunzeln, offener Mund | | Augen | Offen, direkt in Kamera | Geschlossen, halb offen, Blick zur Seite | | Brille | Keine (empfohlen) | Getönt, verspiegelt; Reflexe = Ablehnung | | Kopfbedeckung | Religiös/medizinisch, Gesicht frei | Mütze, Kappe, Hut ohne Grund | | Haare | Gesicht frei, Augenbrauen sichtbar | Haare über Augen oder Wangen | | Beleuchtung | Gleichmässig, ohne Schatten | Gegenlicht, harter Blitz, Schatten | | Bildqualität | Scharf, farbecht, kein Filter | Unscharf, pixelig, gefiltert, Rotaugen | | Format | Hochformat 35×45 mm | Querformat, falsches Seitenverhältnis | | Aktualität | Bis 6 Monate alt | Älter als 6 Monate |
Wenn du dein Foto mit ID Wizard erstellst, überprüft der Dienst alle diese Kriterien automatisch. Du siehst die Vorschau kostenlos – und weisst damit schon vor dem Kauf, ob das Foto dem fedpol-Standard entspricht.
Selfie-Anleitung: So klappt es zu Hause
Du brauchst keinen Fotografen und keinen Fotoautomaten. Mit einem aktuellen Smartphone bekommst du ein konformes Foto, wenn du die folgenden Schritte genau befolgst.
Schritt 1: Den richtigen Hintergrund wählen
Stelle dich vor eine helle, möglichst weisse oder sehr hellgraue Wand. Wichtig: Halte mindestens 50 cm Abstand zur Wand. Dadurch entstehen keine Schatten hinter deinem Kopf. Eine aufgehängte weisse Bettdecke oder ein weisses Blatt DIN A1 funktioniert in einem kleinen Raum genauso gut.
Schritt 2: Licht richtig nutzen
Stelle dich mit dem Gesicht zu einem Fenster, nicht mit dem Rücken dazu. Direktes Sonnenlicht erzeugt harte Schatten; ein bewölkter Tag oder ein Zimmer mit indirektem Tageslicht ist ideal. Schalte das Raumlicht aus, wenn es warmes (gelbliches) Kunstlicht ist – das verfälscht die Farbwiedergabe.
Schritt 3: Kamera einstellen
- Verwende die Hauptkamera (rückseitig), nicht die Frontkamera. Die Hauptkamera hat in der Regel eine bessere Auflösung und weniger Verzerrung.
- Bitte jemanden, dich zu fotografieren, oder nutze ein Stativ mit Selbstauslöser.
- Blitz ausschalten. Kein digitaler Zoom – tritt stattdessen etwas weiter weg und schneide das Bild später zu.
Schritt 4: Kopfposition und Ausdruck
Schau direkt in die Kamera, nicht leicht nach oben oder unten. Neutraler Ausdruck, Mund geschlossen, Augen offen. Falls du Brille trägst: Nimm sie für das Foto ab.
Schritt 5: Bild prüfen und zuschneiden
Lade dein Foto in ID Wizard hoch. Das Tool prüft automatisch Gesichtshöhe, Hintergrund und Ausrichtung und zeigt dir den korrekten Ausschnitt für das 35×45 mm Format. Nach der kostenlosen Vorschau kannst du das Bild digital einreichen oder eine Druckvorlage herunterladen.
Online-Erstellung: legal in der Schweiz
Keine PointID-Pflicht
In Deutschland gilt für biometrische Passfotos eine PointID-Pflicht – das Foto muss von einem zertifizierten Fotografen mit geprüfter Kamera aufgenommen werden. Diese Pflicht gibt es in der Schweiz nicht. Auch eine BSI-Zertifizierung (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) wie in Deutschland ist für die Schweiz nicht vorgeschrieben.
Das bedeutet: Du kannst dein ID-Karte-Foto vollständig legal online erstellen, zum Beispiel mit ID Wizard für die Schweizer Identitätskarte oder als allgemeines Schweizer Passfoto. Solange das Ergebnis den fedpol-Vorgaben entspricht, wird es akzeptiert.
Einreichen: digital oder gedruckt
Du hast zwei Möglichkeiten, wenn du das Foto mitbringst:
- Digitaler Upload beim Online-Antrag auf www.schweizerpass.admin.ch (Dateiformat und Auflösung gemäss fedpol-Vorgaben)
- Gedruckt mitbringen zum Termin im Ausweiszentrum (Fotopapier, nicht normales Druckerpapier)
Das Ausweiszentrum kann das Foto auch direkt vor Ort aufnehmen. Das ist bequemer, aber dann hast du keinen Einfluss auf das Ergebnis.
Unterschied: Foto am Ausweiszentrum vs. mitgebracht
Wenn das Ausweiszentrum das Foto vor Ort aufnimmt, ist kein eigenes Foto nötig. Der Vorteil: kein Aufwand vorab. Der Nachteil: Du siehst das Ergebnis nicht vorher und hast keine Wahl, wenn du mit dem Foto nicht zufrieden bist. Ein eigenes Foto mitzubringen gibt dir mehr Kontrolle – besonders wenn du genau weisst, wie du aussehen möchtest, oder wenn du das Foto auch anderweitig brauchst (z.B. für einen Führerschein oder ein Visum, das dieselben ICAO-Vorgaben hat).
Für alle weiteren Vorgaben für Schweizer Dokumente schau dir unseren Überblick unter Passfoto-Anforderungen Schweiz an.
Kosten der Identitätskarte
Die Gebühren sind durch fedpol schweizweit einheitlich festgelegt:
| Dokument | Erwachsene (ab 18) | Kinder (unter 18) | |---|---|---| | Identitätskarte | CHF 70 | CHF 35 | | Reisepass (Pass 10) | CHF 145 | CHF 60 | | Kombi Pass + ID | CHF 158 | CHF 78 |
Wenn du ohnehin vorhast, auch einen Reisepass zu beantragen, lohnt sich das Kombi-Angebot fast immer. Für Erwachsene sparst du CHF 57 gegenüber den Einzelpreisen. Der Termin im Ausweiszentrum ist für beide Dokumente gleich.
Der Antrag für die Identitätskarte läuft über dasselbe Portal wie der Reisepass-Antrag: www.schweizerpass.admin.ch.
Die Identitätskarte hat eine Gültigkeitsdauer von 10 Jahren für Erwachsene und 5 Jahren für Kinder unter 18 Jahren. Trage das Ablaufdatum in deinen Kalender ein, damit du rechtzeitig an die Erneuerung denkst – besonders wenn du die ID regelmässig für Reisen in den Schengen-Raum nutzt.
Bitte beachte: Die hier genannten Gebühren gelten laut fedpol Stand 2026. Prüfe aktuelle Preise und Vorgaben immer direkt bei fedpol oder deinem kantonalen Ausweiszentrum.
Häufige Fragen (FAQ)
Welches Format hat das Foto für die Schweizer Identitätskarte?
35×45 mm, Gesichtshöhe 32–36 mm (ca. 70–80 % der Bildhöhe), frontal ausgerichtet. Identisch mit dem Schweizer Passfoto-Format.
Welche Hintergrundfarbe ist vorgeschrieben?
Einfarbig hell – von rein weiss bis sehr hellgrau. Farbige, dunkle oder gemusterte Hintergründe werden abgelehnt.
Ist eine Brille auf dem Schweizer ID-Foto erlaubt?
Brillen sind nicht generell verboten, werden aber stark nicht empfohlen. Reflexe auf den Gläsern oder verdeckte Augen führen zur Ablehnung. fedpol empfiehlt, die Brille abzunehmen.
Darf man das Foto für die Schweizer ID-Karte online erstellen?
Ja. In der Schweiz gibt es keine PointID-Pflicht. Online erstellte Fotos sind vollständig legal, solange sie den fedpol-Vorgaben entsprechen.
Was kostet die Schweizer Identitätskarte?
CHF 70 für Erwachsene ab 18 Jahren, CHF 35 für Kinder unter 18 Jahren. Im Kombi mit dem Reisepass: CHF 158 (Erw.) und CHF 78 (Kind).
Wie alt darf das Foto sein?
Das Foto sollte nicht älter als 6 Monate sein und dein aktuelles Aussehen widerspiegeln.
Gilt der gleiche Standard wie für den Reisepass?
Ja. fedpol verwendet für ID-Karte und Reisepass exakt denselben biometrischen Fotostandard. Ein Foto, das für den Pass gilt, gilt auch für die ID-Karte.
Wie bekomme ich einen weissen Hintergrund zu Hause hin?
Stelle dich mit mindestens 50 cm Abstand vor eine helle Wand oder eine weisse Decke. Fotografiere in diffusem Tageslicht mit dem Gesicht zum Fenster. So entstehen keine Schatten hinter dem Kopf. Ein weisses DIN-A1-Blatt oder eine weisse Bettdecke an der Wand eignen sich ebenfalls gut.
Kann ich ein Smartphone-Selfie für die Schweizer Identitätskarte verwenden?
Ja, sofern das Ergebnis alle fedpol-Vorgaben erfüllt. Nutze die Hauptkamera (nicht Frontkamera), schalte den Blitz aus und bitte jemanden, dich zu fotografieren oder nutze den Selbstauslöser. Mit ID Wizard kannst du das Selfie direkt hochladen und alle Vorgaben kostenlos prüfen lassen.
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